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Referenzen


 

Nachstehend finden Sie einige Erfahrungsberichte von Hundebesitzern bei Team Dog Lingen.
Mit einem Klick auf den jeweiligen Hundenamen gelangen Sie direkt zu der Referenz.

   
   


Fritz
   

Mein Name ist Fritz,

ich bin ein ca. 30 cm kleiner Mischlingsrüde.
Als ich zehn Wochen alt war, bin ich zu meinen neuen Chefs gezogen. Anfangs versuchten diese beiden, mir alles Mögliche beizubringen. Ziemlich schnell lernte ich das Pfötchengeben und auf meinen Hinterbeinen zu sitzen, wie ein Erdmännchen. Das machte Spaß! Aber vor vielen Dingen hatte ich schreckliche Angst: Füße, Menschenmassen, Autos, Busse, Artgenossen, Lärm… Ja, ich war ein Angsthase! Aber ich wusste mir zu helfen: Bellen, knurren, Hosenbeine zwicken! Meinen Chefs gefiel das nicht!

Eines Tages musste ich mit, ab in die Box, Autofahren, Radfahrer anknurren… Wir kamen auf einer großen Wiese mit ganz viel Spielzeug und anderen Hunden an. Hier musste ich zuerst einmal lernen, dass ich nicht einfach mit anderen Hunden spielen darf. Sitzen war angesagt. Aber das tat gut, denn keiner durfte mich und ich durfte ebenfalls niemanden ärgern. So musste ich mich nicht wehren und konnte aufs Beißen verzichten!

Obwohl ich jetzt schon groß bin, muss ich noch viel sitzen. Meine Chefs sind dann mal nah bei mir, aber auch mal weit weg. Ich beobachte sie gut und weiß genau, dass sie bald wieder da sind. Das gibt mir die Sicherheit, allein schwierige Situationen zu meistern, z. B. wenn ein fremder Hund in der Nähe ist oder viele Menschen an mir vorbei gehen. Mein Chef hat mich hier hingesetzt, also muss es gut hier sein!

Auch das Spazierengehen macht jetzt mehr Spaß wie vorher. Mein Hals tut längst nicht mehr so weh, da ich kapiert habe, dass ich nah bei meinen Chefs gehen kann. Das Ziehen an der Leine habe ich seitdem aufgegeben.

Außerdem weiß ich jetzt, dass meine Chefs mir in allen Situationen helfen. Sie haben sogar gelernt, wie Hunde sich gegenseitig aus dem Weg gehen, damit kein ärger zwischen ihnen entsteht. Das hilft mir sehr, weil ich aus Angst andere Hunde oft angebellt habe und wer weiß, ob ich nicht auch mal zugebissen hätte, wenn mir keiner geholfen hätte!!!

Heute kann ich ohne Leine laufen, ohne abzuhauen; ich kann mit Leine laufen, ohne zu ziehen; ich kann andere Hunde in meiner Nähe dulden, ohne zu knurren, bellen oder gar zu beißen; ich kann geduldig an der Ampel oder in einem Laden auf meinen Chef warten und das im Sitz oder im Platz. Ich höre, wenn meine Chefs mir beinahe im Flüsterton sagen, was ich machen soll. Und auch in der Stadt zwischen Füßen oder Autos fühle ich mich sicher.

Nur zwei Baustellen bleiben, bis ich perfekt bin! Ich belle, wenn es an der Tür klingelt oder wenn ich auf dem Balkon liege und Menschen höre. Aber auch dagegen hat Heike (so heißt die Frau, die meinen Chefs und mir das alles beigebracht hat!) eine Methode. Sie nimmt sich einen ganzen Nachmittag (ohne Zusatzkosten!) Zeit, um mir Manieren beizubringen! Das Bellen auf dem Balkon ist nun Geschichte, die Türklingel ist noch sehr verlockend! Aber die Chefs "erlauben" mir das Bellen ab und zu. Das ist ihr Problem!
Die zweite Baustelle ist das Alleinbleiben. Aber auch hier weiß Heike Rat. Eine Woche lang kam sie mich vormittags besuchen, wenn meine Chefs arbeiten waren (Auch dies ohne Zusatzkosten!). Ging mit mir "bisibisi" und hat sogar mit mir geübt!!! Nun kann ich alleine sein, auch wenns mir schwer fällt!

Treuer Begleiter auf allen Wegen sind: gelbe Schlauchstücke!!! Für viele ein Grund für Beschimpfungen, für mich die Rettung in der Not!!! Nur ein Beispiel: Wenn ich mit meinen Chefs spazieren gehe und uns ein Artgenosse ohne Leine entgegenstürmt, weiß ich mir nicht anderes zu helfen, als zu beißen. Meine Chefs haben mir das verboten, dafür regeln sie das jetzt. Mit einem zischenden Laut wird der Schlauch zwischen mich und den anderen Hund geworfen. Der läuft dann zu seinem Chef zurück (funktioniert übrigens auch umgekehrt, falls ich mal auf jemanden losgehe!).

Uns allen geht es bei Heike sehr gut! Dank ihr bin ich kein kläffender Angstbeißer geworden!

Vielen Dank und ganz liebe Grüße

Fritz mit
Daniela und Thomas

   
         
 
 
   


Lilly
   

Am 20.10.2008 wurde unser Leben von Grund auf auf den Kopf gestellt: sie zog bei uns ein, Lilli, ein kleines braunes Labradormädchen mit riesigen Knopfaugen und kuscheligem Fell. Ein Wunschhund.

Und trotz der zahlreichen Bücher über Hundeerziehung und endlosen Gesprächen mit anderen Hundebesitzern begleitete unseren Hund auch die Ratlosigkeit. Mit einem Mal stellten sich uns Fragen, die kein Buch je angesprochen hatte. Wenn ein acht Wochen alter Welpe vor lauter Vorfreude auf jeden Fremden zustürmt und an ihm hochspringt, dann freut sich nicht nur der Hund. Auch fremde Menschen waren von unserem aufgedrehten Hundebaby angetan, O wie niedlich. Vor unserem geistigen Auge sahen wir aber eine ausgewachsene Hundedame von 35 kg, dreckverschmiert weil es geregnet hatte, die an einer weissen Hose rauf springt. Oder ein kleines Kind, das gerade erst laufen kann und von einem, dann nicht mehr so süßen Welpen, sondern von einem großen braunen Hund umgeworfen wird und sich den Hinterkopf aufschlägt.
Kurz: wir brauchten schnelle Unterstützung und eigentlich hatten wir die auch. Zumindest bald, da sollte die Welpenspielgruppe in der Hundeschule starten, in der wir schon angemeldet waren.

Ein Besuch bei unserer Tierärztin hat diese Vorstellung allerdings zunichte gemacht. Dezent aber durchaus deutlich hat sie uns erklärt, was in Welpenspielstunden passieren kann. Kleine ängstliche Hunde werden von größeren Hunden überrannt. Und am Ende hat man im schlimmsten Fall entweder einen zu selbstbewussten Hund, der immer der Stärkste war und das auch so weiterhin für sich in Anspruch nimmt, oder einen kleinen Schisser, der sich irgendwann einmal wehrt. Wie auch immer.
Auf Empfehlung der Tierärztin haben wir uns dann mit Heike in Verbindung gesetzt. Das erste Telefonat, wohl bemerkt unverbindlich und kostenlos, hat bestimmt fast zwei Stunden gedauert. Danach galten für uns neue Regeln, die bei fast allen anderen Hundebesitzern auf völliges Unverständnis gestoßen sind. Zuerst einmal sollte Lilli lernen, dass wir die aller tollsten Menschen auf der Welt sind und man mit Niemandem, keinem anderen Menschen und keinem anderen Hund, so viel Spass haben kann, wie mit uns. Also kein Herumtollen mehr mit den Hunden aus der Nachbarschaft und keine Besuche von Freunden und Verwandten. Einzig meine Freundin Anna war in den ersten Wochen bei uns zu Besuch, nach intensiver vorheriger Einweisung. Und unser Experiment war erfolgreich, nachdem Lilli erst ganz aus dem Häuschen war - super, noch mehr Aufmerksamkeit - hat sie schnell gemerkt, dass jedes Schwanzwedeln und an Beinen hochkrabbeln vergebens war. Sie wurde konsequent ignoriert. Erst als sie ganz ruhig zwischen unseren Füßen lag kam eine Hand zu ihr herunter um sie zu kraulen. Super, erste Lektion gelernt, Fremde finden sie erst toll, wenn sie sich ruhig verhält und nicht um Aufmerksamkeit bettelt.

Einige Tage später kam Heike zum Hausbesuch und hat uns ihre Philosophie von Hundeerziehung näher gebracht. Zugegebenermaßen waren wir trotz der ersten Erfolge etwas skeptisch, zumal Heike von mentaler Ebene; und Vertrauenszone; erzählt hat. Das ganze war halt doch so komplett anders, als alles andere was wir von Hundeerziehung kannten. Und auch das ruhige Sitz, das uns seit den ersten Wochen in der Hundeschule bis heute begleitet, erschien uns etwas seltsam. Die folgenden Monate glichen auf den ersten Blick wohl sehr einer normalen Hundeschule: Gewöhnung an Umweltreize, ruhiges Sitz (da war es wieder) an der Bahnsteigkante bei ein- und ausfahrenden Zügen, Fremde-Menschen-Ignorieren in der Lookentorpassage und nicht zuletzt die Meckerbrücke am Kanal. Ich glaube keiner aus unserer Welpengruppe wird den lausig kalten Samstag Nachmittag vergessen, an dem wir so lange die Gitterroststufen hoch und wieder runter gegangen sind, bis jeder Hund seine Angst vergessen hatte.
Auf den zweiten Blick ist der Unterschied zu anderen Hundeschulen doch sehr stark. Ein gutes Beispiel sind wohl die allzeit anwesenden Gartenschlauchstücke. Universell einsetzbar fehlten sie keinen einzigen Tag in der Hundeschule und sind bei jedem Spaziergang dabei. Als Spielzeug oder als Abbruchsignal. Und sie waren in den letzten Monaten immer wieder der Grund für irritierte Blicke oder Verständnislosigkeit anderer Hundebesitzer. Als Beispiel sei an dieser Stelle ein kleiner Rüde genannt. Trotz mehrfachem Rückruf durch sein Frauchen war er nicht dazu zu bewegen, nicht weiter auf Lilli zuzustürmen. Zwei zwischen die beiden geschmissenen Schläuche brachten ihn schließlich dazu, irritiert stehen zu bleiben. Nachdem sein Frauchen ihn dann wieder eingefangen hatte, hätte ich ehrlich gesagt mit vielem gerechnet, nicht aber mit ihrer aggressiven Reaktion mir gegenüber. Was das denn wohl sollte... Ich habe auf längere Ausführungen verzichtet und mir meinen Kommentar zum Thema Ich-lass-meinen-Hund-frei-laufen-auch-wenn-er-nicht-auf-mich-hört; gespart.

Inzwischen sind sechs Monate vergangen und aus dem süßen Welpen ist eine fast ausgewachsene Hundedame geworden. Die Zeit in der Welpengruppe war eine sehr schöne Zeit, in der wir fast mehr über uns selbst gelernt haben, als über unseren Hund. Mittlerweile verzichte ich auf Trainingseinheiten mit Lilli, wenn ich schlecht gelaunt oder gestresst bin. Ohne die nötige Ruhe von mir selbst endete das nämlich jedes Mal im Chaos, Lilli hat dann Dinge verweigert, die sie schon mit zwölf Wochen beherrschte und am Ende war ich mehr gestresst als vorher. Wenn ich aber entspannt und freudig mit ihr arbeite, gibt sie mir dieses Gefühl hundertfach zurück. Und endlich habe ich verstanden, was Heike damals mit mentaler Bindung gemeint hat. Ein halbes Jahr Arbeit (und manchmal war es sehr viel Arbeit) haben aus dem aufgedrehten Hundebaby einen Hund gemacht, mit dem man sich jederzeit und überall sehen lassen kann. Lilli ist sehr auf uns fixiert, weicht ohne Leine nicht weiter als maximal zwei Meter von unserer Seite und lässt sich aus dem Spiel mit anderen Hunden problemlos wieder abrufen. Sie hetzt hinter einer geworfenen Beute her als ginge es um ihr Leben, wenn ich sie aber mitten auf dem Marktplatz absetzte und Distanz zu ihr aufnehme, dann bleibt sie sitzen. Egal ob ein Fahrrad an ihr vorbei fährt oder Menschen vorbei laufen. Nur wenn jemand auf sie zugeht um sie zu streicheln, dann springt sie auf. Aber daran arbeiten wir...

   
         
 
 
   


sukie
   

Obwohl wir unseren Australian Shepherd, Sukie, bereits im Alter von acht Wochen bekamen und die ersten zwei Jahre regelmäßig eine Hundeschule besuchten, bekamen wir mit ihr große Probleme.

Dass wir sie nicht frei laufen lassen konnten und sie nicht vorbildlich an der Leine ging, hätte uns nicht einmal gestört, aber sie wollte auch an der Leine Joggern und Radfahrern hinterher jagen, fing an aus Angst nach Leuten zu schnappen, wenn sie sich uns näherten und ließ sich auch an anderen Hunden nicht vorbei führen, obwohl sie sich als Welpe und Junghund problemlos mit allen verstand. Sie war nicht nur unausgelastet, die Kommunikation zwischen uns klappte auch gar nicht.
Uns war schnell klar, dass es nicht nur darum geht, an einzelnen Problemen zu arbeiten, sondern dass bei uns das "Gesamtpaket" nicht stimmt. Weil bei Team Dog Lingen auf dies "Gesamtpaket" Wert gelegt wird, entschieden wir, dass dies die richtige Hundeschule für uns ist.

Anfangs war die Arbeit sehr mühselig. Fast täglich arbeitete ich 1 bis 1 ½ Stunden mit ihr nur an den Grundlagen und spielte im Anschluß zur Entspannung kurz mit ihr, oft machte ich mit ihr nichts als das ruhige Sitz. Wir merkten aber bald eine stetige Besserung, und wenn es auch immer wieder Phasen gab, in denen sie in der Entwicklung stagnierte oder Rückschritte machte, so war doch der Erfolg der Trainingsmethoden immer gut messbar. Vor allem hat uns geholfen, dass nicht nur auf dem Platz, in der Stadt und an allen möglichen anderen Orten trainiert wurde, sondern dass auch gründlich geklärt wurde, wie man zuhause mit dem Hund umgehen muß. Dies wurde in der anderen Hundeschule, in der wir vorher waren, leider gänzlich vernachlässigt.

Inzwischen läuft Sukie selbst in der Stadt (sogar in der Lookentorpassage) vorbildlich bei Fuß und achtet dabei vor allem gut auf uns. Sie springt keine Fahrradfahrer und Jogger mehr an, fixiert keine Spaziergänger mehr, die uns plötzlich entgegen kommen sondern sieht statt dessen strahlend zu uns hoch, und wir können sie jetzt auch an fast allen Hunden ohne Theater vorbei führen. Man bemerkt aber auch sonst, dass sie ausgeglichener ist und uns endlich als Alphatiere ernst nimmt: sie verbellt zum Beispiel die Nachbarn weniger (wir wurden schon mehrfach darauf angesprochen, wie ruhig unser Hund geworden ist), sie bellt bei Gewitter nicht mehr und sie benimmt sich jetzt auch beim Tierarzt tadellos.

   
         
 
 
   


Balko
   

Warum heißt eine Hundeschule eigentlich „Hundeschule“?
Ich habe mit Balko zusammen zwei Varianten kennengelernt. Die erste war tatsächlich eine Hundeschule – wir haben dort versucht unseren Hunden etwas beizubringen. Das hat in einem gewissen Rahmen auch Erfolg gezeigt. Balko hat dort Sitz und Platz gelernt. Das war aber auch schon alles Positive. Leider hat er dort auch gelernt, dass Hunde raufen (genannt: spielen) und wenn man etwas ängstlich ist, sollte man als Hund besser die Zähne zeigen und ganz böse wirken, damit man im Rudel nicht untergeht. Eines Tages war es dann so weit: Uns wurde gesagt, dass man bei Balko ratlos ist und nicht weiß, wie man ihm und mir weiterhelfen kann.
Auf der Suche nach einer Alternative, denn die brauchten wir dringend, bin ich durch Zufall bei Heike und Team-Dog gelandet. Und dort musste ich erstmal fleißig lernen. Ich musste verstehen und umsetzen, dass ein Hund immer ein Hund bleibt. Somit muss ich als Mensch in seiner „Sprache“ mit ihm kommunizieren. Sonst würde er mich nie verstehen, und vor allem: Mir niemals vertrauen können.
Mittlerweile(wir sind jetzt seit 1,5 Jahren dabei) bin ich in meiner Funktion als „Alpha-Hund“ ganz gut geworden. Balko ist ein ganz wundervolles Rudelmitglied, über den ich mich tagtäglich freuen kann. Seine Ängste sind noch nicht vollständig verschwunden, aber wir können wieder gemeinsame Spaziergänge machen, ohne dass mir die Angst im Nacken sitzt einem Artgenossen zu begegnen, wir gehen ganz entspannt zum Stadttraining und ich weiß, wie ich ihm helfen kann, wenn er sich wieder unsicher fühlt.
Konsequenz und Liebe – das hat einen dauerhaften Erfolg. Und Heike überzeugt absolut durch ihren geduldigen Einsatz bei jedem Hund, der zu ihr kommt.

   
         
 
 
   


Emma & Paula
   

Mein Name ist Brigitta Lindgen, glückliches Frauchen von Emma und Paula, zwei Golden Retriever - Labrador Mischlingen. Diese beiden ausgesprochen fröhlichen jungen Damen sind knapp drei Jahre alt und obendrein Schwestern, d. h. sie kennen sich buchstäblich von der ersten Minute ihres Lebens. Somit sind sie auch immer gewillt, jeden nur möglichen Blödsinn gemeinsam anzustellen - und das gelingt ihnen ziemlich gut. Allerdings sind sie auch beide relativ ängstlich, leider ein Erbe ihrer Hundemama. Als sie dann auch noch ihren Jagdinstinkt entdeckten, brauchte ich dringend Hilfe - und die fand ich bei Heike Kempe.

Zunächst musste ich mir allerdings anhören, dass eine Erziehung bereits im Welpenalter sicher besser gewesen wäre, aber da Emma und Paula immerhin ohne Leine brav "bei Fuß" gehen und auch die anderen Grundsachen wie "Sitz, Platz, bleib……" relativ gut beherrschten, durfte ich dann doch in ihre Erziehungsphilosophie einsteigen. In einem sehr ausführlichen Eingangsgespräch hat Heike mir die Gedanken von Herrn Schlegel vermittelt - meine anfängliche Skepsis wich nach und nach.

Mittlerweile sind Emma, Paula und ich seit einem guten halben Jahr in Heike`s Händen, die Erfolge sind deutlich sichtbar: nicht nur meine Hunde haben viel gelernt, ich auch!! Angefangen haben wir mit intensivem Einzelunterricht in heimischer Umgebung, also im Schepsdorfer Wald. Das berühmte A und O besteht eigentlich nur aus ganz wenigen Worten: Vertrauen, Konsequenz, Sicherheit. Es ist nicht immer einfach, sich an alle Regeln zu halten, da zumindest bei mir sehr oft menschliche Gedanken in Bezug auf meine Hunde dazu kommen, aber mit Übung und Geduld gelingt es wirklich. Heike hat viele verschiedene Übungen parat, ob man mit ihr alleine trainieren möchte oder lieber mit anderen Hunden (und deren Besitzern), sie nimmt sich immer die Zeit, die guten Erfolge und auch die Fehler zu kommentieren, sie hat Verständnis für die individuellen Lebensumstände ihrer "Schüler".

Letztlich muss jeder Hundebesitzer sich darüber im Klaren sein, welche Ziele er mit einem Hundetraining verfolgt, aber bei der Umsetzung ist Heike gerne und vor allem erfolgreich behilflich. Emma und Paula sind deutlich sicherer geworden, sie gehorchen - fast - immer, die Spaziergänge mit ihnen, ob im Wald, auf freien Flächen oder selten auch in der Stadt sind stressfreier geworden, allerdings habe ich mich daran gewöhnen müssen, immer und genau auf ihre Zeichen zu achten, damit ich rechtzeitig eingreifen kann.

   
         
 
 
   


Billy
   

Als wir uns entschieden hatten, einen Hund zu bekommen, stand auch fest, dass wir uns schon vorher in einer Hundeschule anmelden. Also suchten wir im Internet und wurden fündig bei Team Dog Lingen. Eine Mensch-Hund-Beziehung ohne Bestechung oder Kasernenton - genau das wollten wir. Kurz bevor unser neues Familienmitglied einziehen sollte, besuchte uns Heike, stellte sich und ihre Methoden vor. So konnten wir die ersten Fehler vermeiden. Und dann war er da: Billy. Klein, pummelig und einfach zum Knuddeln. Er gewöhnte sich recht schnell ein, war nach nicht mal zwei Tagen stubenrein und entdeckte neugierig die Welt. Doch dabei hatte er Angst vor Autos, vor Männern, vor Mülltonnen, vor Staubsaugern und allem, was sonst noch größer war als er. Auch sein Halsband und an der Leine zu laufen fand er ziemlich doof, vor allem wenn sich sein "Rudel" getrennt hat. Doch wir machten fleißig unsere Übungen, gingen zum Training und gewöhnten ihn an die Umweltreize. Es lief auch alles soweit ganz gut, bis er anfing, nachts ohne Grund zu jaulen. Wochenlang. Auch Heike wusste keine Erklärung, stand uns aber immer zur Seite. Nach ein paar Monaten wurde das Jaulen weniger, wir konnten wieder durchschlafen.
Irgendwann fiel uns auf, dass Billy nicht mehr auf seinen Namen oder auf sonstiges Rufen hörte. Aber weil wir gelernt hatten, richtig mit Beute zu spielen und er dabei den Rückruf beherrscht, haben wir auch das wieder hinbekommen. Doch irgendetwas fehlte noch. Er kam zwar immer freudig, nahm aber kein Lob an und suchte auch sonst wenig Kontakt. Als Welpe ließ er sich gerne streicheln, doch nun wich er immer öfter aus. Unsere Beziehung war einfach nicht gefestigt. Alles, was er machte, wirkte erlernt und nicht so, als ob er es aus freiem Willen täte. Wir begannen, zusammen mit Heike an unserer Mensch-Hund-Beziehung zu arbeiten. Wir übten, Billy herzlich zu loben, freuten uns über jede Kontaktaufnahme seinerseits und fingen mit der Objekt-Suche an, um ein Auslastungsmodell zu haben, was ihm und uns Spaß machte.
Billy ist jetzt fast 3 Jahre alt und es wird sicherlich nicht langweilig mit ihm. Aber durch Heike haben wir viel gelernt und tun es auch immer noch. Geduld, Konsequenz, Ruhe, Durchhaltevermögen, echtes und herzliches Loben. Wir haben immer ein offenes Ohr für unsere Probleme gefunden, auch wenn sie banal schienen. Und sie hat uns immer wieder ermutigt, auch wenn der Weg noch so anstrengend war und wir selbst schon nicht mehr an uns geglaubt haben.
Oft werden wir gefragt, warum wir denn immer noch zur Hundeschule gehen. Die Antwort: Weil es Spaß macht, mit den tollen Mensch-Hunde-Teams zu arbeiten, die wir dort kennengelernt haben. Weil man nie auslernt. Weil Heike sich immer neue Situationen überlegt, in denen wir üben können. Weil eine Beziehung nicht nur einmal die Woche Arbeit erfordert, sondern jeden Tag. Und weil es nichts Schöneres gibt, als die Anerkennung seines Hundes für diese Arbeit zu bekommen. Ohne Heike wären wir nicht so weit gekommen.

Danke! und Liebe Grüße Viola

   
         
 
 
   


Donna
   

Liebe Heike,

unsere Donna: Antikdogge/dickköpfiges pubertierendes Carne Corso Mädchen von 2 Jahren besuchte bereits 4 Erziehungskurse in unserer hiesigen, renommierten Hundeschule. Auch glänzte sie in 4 Such- und Fährtenkursen. Was hatten wir alles an Zeit, Geld und Nerven in diesen Hund investiert.

Aber trotz all des vielen Unterrichts und genügenden Auslastung hatte sie diverse Defizite und war nicht alltagstauglich!!! Kaum ging es vom Hundeplatz, benahm sie sich wie immer: bei Sichtung eines anderen Hundes meinte sie mit ihren 42 KG purer Muskelkraft, voll in die Leine zu gehen und man stand manchmal 2 m neben sich. Sie schaffte auch mehrmals sich mit der Leine loszureißen und legte einige Male völlig unerwartet andere erwachsene große Hunde auf den Rücken. Ein nicht tolerierbares Verhalten!!!!

Wir waren völlig verzweifelt und verkrampften uns immer mehr. In die Stadt oder an Orte, wo viele Hunde auftauchen, zu gehen, wurde ein riesiges Problem. Ein typisches Vermeideverhalten setze ein, entspannt am normalen Alltagsleben außerhalb der Hundeschule teilzunehmen ,war nicht mehr möglich.

Dann lernten wir über den Antikdoggenzuchtverband die Leiterin des Lingner Pfotenhofes (übrigens: Prädikat äußerst empfehlenswert...!!!!) kennen, mit all ihren 4 superlieben, ruhigen, ausgeglichenen, top erzogenen Hunden. Alle Hunde, die ja derselben Rasse wie unser auffälliges Donna-"Littchen " angehören, waren von klein auf bei Dir in der Hundeschule.
So kamen wir an mehreren Wochenenden die über 200km extra wegen des einzigartigen Prinzips der Hundeerziehung zu Dir.
Wir bedauern es fast täglich, dass Du nicht mit Deiner supernetten verständnisvollen Art bei uns in der Gegend unterrichtest.

Jeder, der u. a. die "Schlauchtechnik" kritisiert, hat einfach keine Ahnung von Hunden und verpasst eine super funktionierende und gewaltfreie Erziehungshilfe!
Dein Engagement und die Begeisterung allein am Wesen "Hund" finden wir einmalig. Wir danken Dir ganz herzlich für ALLES, v. a. dafür, dass wir fast sofort wieder recht entspannt am Alltagsleben mit unserer Donna teilnehmen können und Begegnungen mit Artgenossen nicht mehr zum Problem werden. Wir sind total begeistert, so dass bestimmt noch einige Wochenenden im Team Dog Lingen folgen werden!!!!!!!!!!!!!!

Es danken aufs herzlichste:
Antikdogge Donna(-"Littchen")
Christoph & Brigitta aus Brühl bei Köln

   
         
 
 
   


   

Erfahrungsbericht in Sachen Welpenerziehung

Es war ungefähr im September 2011 als wir (meine Frau und ich zusammen mit unseren 2, 5 und 7 Jahre alten Kindern) uns überlegt haben einen Hund anzuschaffen. Schnell wurde im Internet recherchiert und schon nach kurzer Zeit standen wir vor einem Wurf schwarzer, weißer und schokobrauner Labradoodle. Die Wahl fiel auf eine schwarze Hündin, die wir noch vor Ort Bonnie tauften.
Voller Vorfreude berichteten wir Freunden und Verwandten von unserem Vorhaben, wobei wir stets nur müde belächelt und für verrückt erklärt wurden. Die häufigste Frage war, ob wir uns das mit einem vierten Kind gut überlegt hätten. Erste Zweifel kamen auf und uns wurde klar, dass kann alles nur klappen, wenn wir einen Profi mit ins Boot nehmen. Also haben wir wieder die Internetsuchmaschine angeworfen und kurzer Hand den Kontakt zu Team Dog Lingen hergestellt.
Im Oktober war es dann soweit und wir haben Bonnie vom Züchter abgeholt.
Bereits zwei Tage später besuchte uns erstmals Heike von Team Dog Lingen und wir konnten unsere Vorstellungen und ihre Philosophie der Hundeerziehung austauschen. Sofort wurde klar, dass wir auf einer Wellenlänge lagen. Es gab nur ein Problem. Zu diesem Zeitpunkt waren alle Welpenkurse in vollem Gange und Bonnie war zu jung, um in einen anderen Kurs einsteigen zu können. Daher bot uns Heike Einzelunterricht an. Wie sich später herausstellte, ein absoluter Volltreffer.
Wir vereinbarten 10 Treffen und konnten gezielt mit Bonnie arbeiten, wobei sie schnell lernte und schon nach kurzer Zeit auf die ersten Kommandos hörte bzw. an der Leine lief. Auf kleinere Probleme zum Beispiel das ängstliche Verhalten von Bonnie vor anderen Hunden reagierte Heike spontan und brachte zu den Einzelstunden ihre eigenen Hunde mit, so dass auch der Kontakt bzw. Umgang mit Artgenossen trainiert werden konnte.
Aber nicht nur der Hund musste einiges lernen, sondern auch wir als Hundehalter. Die vermittelten Trainingsmethoden griffen nur, wenn wir sie auch umsetzten und mit dem Hund regelmäßig trainierten. Konsequent und ruhig zu bleiben war dabei nicht immer ganz so leicht und auch hier wurden wir von Heike sehr gut unterstützt und begleitet.
Jetzt ist Bonnie ca. sieben Monate alt und der Lernprozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Jedoch kann man sagen, dass wir zwar einen wilden und spielfreudigen Hund haben, der aber keine Jogger und Kinder anfällt, auf fast alle Kommandos hört und in vielen Lebenslagen (z. B. beim Stadtbummel) aufmerksam und gehorsam ist. Zudem haben viele hilfreiche Tipps dazu geführt, dass der Hund bei uns im Haus ruhig und ausgeglichen ist. Und das ganz ohne Leckerlies vom Tisch oder ein Mittagsschläfchen auf dem Sofa (da liegt nämlich der Rudelführer).

   
         
 
 
   


Scotty
   

Hallo liebe Hundefreunde,

seht ihn Euch an, unseren Scotty. So fanden wir ihn im Internet bei der Tierhilfe Györ. Das war Liebe auf dem ersten Blick. Kleiner Kuschelprinz, ca. 1 Jahr alt, stubenrein, so wurde er beschrieben. Ja, dachte ich, der perfekte Hund für uns. Lieb, kuschelig und gut erzogen ;-))) (ja, ja, so blauäugig war ich da noch, war meine erste Erfahrung mit Hunden). Ich wünschte mir einen Hund der mich in Bewegung bringt, lieb mit und neben mir spazieren geht!!

Sofort haben wir ihn zu uns geholt. Und er war so lieb und so kuschelig und so unglaublich wild und temperamentvoll und überschäumend vor lauter Neugierde auf sein neues Leben. Einfach wunderbar.

Dann der erste Spaziergang. Scotty lief vorwärts, rückwärts, seitwärts und ich natürlich hinterher. Der Kleine wiegt nur 9 kg, aber diese Energie!!. Ich kam mir manchmal vor wie Mary Poppins hinterm Regenschirm. Jeder Hund musste mit vollem Körpereinsatz begrüßt, Jogger und Fahrradfahrer eingefangen werden, war nicht wirklich schön und entspannend. Ich bekam viele Ratschläge und Vorwürfe von anderen Hundebesitzern und manchen ach so klugen Menschen die mir alle sagten wie ein Hund zu funktionieren hat. Wie ich dies aber erreichen könnte sagte mir niemand.

Es kam wie es kommen musste. Ich entwickelte einen "Tennisarm", jawohl, durch die Zugkraft meines 9 kg Kraftpaketes. Und dadurch die Rettung. Mein Hausarzt empfahl mir "Team-Dog-Lingen". Seine Ehefrau besucht mit Ihrem auch etwas problematisch gewesenen Findelhündchen die Hundeschule von Heike Kempe.

Ganz schnell kam Heike zum ersten Hausbesuch, nachdem ich ihr meine Probleme geschildert hatte. Sie sagte mir wie schön es mit Scotty werden könnte.

Aber auch ganz klar wie heftig ich an mir arbeiten müsste. Nur durch Geduld, Ruhe, Konsequenz, Disziplin, ganz herzliches Loben beim ständigen Training würde ich meinem Hund die Sicherheit geben können die er braucht um mir zu vertrauen mich als "Rudelführerin" zu akzeptieren.

So begann denn unsere bzw. meine "Arbeit". Erstaunlich schnell kamen die ersten Erfolge. Nach sehr kurzer Zeit erkannte Scotty, dass ich die "Chefin" bin, er also darauf Acht geben soll, was ich von ihm erwarte. Das Kuriose für mich war die Erkenntnis, dass er unglaublich viel Spaß dabei hatte. Da er sich jetzt mehr auf mich verlassen konnte, war es ihm möglich die Verantwortung für sein "Rudel" an mich abzugeben, dadurch wurde er bedeutend ruhiger und ausgeglichener.

Nun gehen wir mit Scotty spazieren, nicht er mit uns. Er schaut uns an, achtet auf uns. Fahrräder, Jogger oder andere Hunde sind immer noch interessant, aber ein fragender Blick von ihm und ein missbilligendes Zischen von uns klärt die Situation sofort. Und das sogar ohne Leine.

Da es nicht immer ganz leicht ist die Signale des Hundes zu erkennen, es sehr viel Aufmerksamkeit und Anleitung erfordert, besuchen wir weiterhin die Hundeschule. Wir gehen aber mit Freude hin, da Heike eine wunderbare Art hat, ihr Wissen zu vermitteln. Somit herrscht in der Schule immer eine nette Atmosphäre zwischen den Menschen und den Hunden.
Somit ist das Zusammenleben mit Scotty jetzt mit unendlich Freude verbunden und dafür danken wir Heike sehr.

Heino, Maria und S C O T T Y

   
         
 
 
   


   

Longieren mit Hunden

... ein Fortbildungsangebot der Hundeschule Team - Dog - Lingen

Als ich neulich gelangweilt vor dem Fernseher saß und von einem Sender zum anderen zappte, erblickte ich auf einem Kanal einen jungen Mann, der in einem Kreis stand und eine lange Leine in der Hand hielt. "Oh ja, kenn ich", murmelte ich vor mich hin, " longieren von Pferden, aber Pferde haben wir ja nun mal nicht, also weiter zum nächsten Kanal …." Doch da fiel mein Blick auf das andere Ende der Leine und ich entdeckte zu meiner Überraschung keine Pferde …

Longieren von Hunden!

Wie weggeblasen war die Langeweile und gespannt folgte ich den Ausführungen des jungen Mannes, der eine neue Freizeit- und Beschäftigungsmöglichkeit präsentierte, die die Beziehungsqualität des Mensch-Hund-Teams deutlich intensiviert.

Aufmerksam lief sein Hund am äußeren Rand des Longierkreises entlang und reagierte freudig auf bewusste, eindeutige Signale seines Hundeführers im Zentrum des Kreises.

Eine entspannte Lernatmosphäre und eine klare Körpersprache spannten ein Band des Vertrauens zwischen Hund und Halter: Distanz schafft Nähe.

Das muss ich ausprobieren, also flugs an den Computer gesetzt und nach Longiermöglichkeiten im Emsland gefahndet. Schnell hatte ich einen Erfolgstreffer in Lingen gelandet und noch schneller war unsere Ausbilderin Andrea zu begeistern …

Mit einer langen Schleppleine im Gepäck machten wir uns Sonntagmittag neugierig auf den Weg zur Hundeschule Team- Dog- Lingen.

Neben dem üblichen Agility - Parcours erwarteten uns dort zwei Longierkreise (aus Flatterbändern und Heringen) mit einem Durchmesser von etwa 20 Metern.

"Hier geht es nicht um eine bloße sportliche Betätigung gemeinsam mit dem Hund", erklärte uns die Ausbilderin Heike Kempe, " sondern um Führen und Lenken auf Distanz. Durch genaue Vorgaben lernt der Hund die Kommunikation mit seinen Menschen auf Distanz; das Vertrauen wächst, der Hund wird umweltsicherer."



Das Longieren beginnt mit der Grundstellung, der Hundehalter löst die Leine und befestigt die Schleppleine am Hundehalsband. Anschließend dreht er sich zum Hund und geht rückwärts in den Longierkreis hinein, während die Schleppleine offen auf der Handfläche liegt und durch die Finger gleitet.

Im Zentrum des Longierkreises dreht sich der Hundehalter in Laufrichtung, bleibt ein wenig hinter seinem Hund stehen und motiviert ihn mit einem "Lauf" in Bewegung zu kommen.



Versucht der Hund den Kreis zu betreten, geht der Hundehalter auf den Hund zu und weist ihn mit einem deutlichen "Raus" darauf hin, dass der innere Kreis das Revier des Hundehalters ist, das er nicht zu betreten hat.

Wieder animiert der Hundehalter den Hund zum Laufen und sobald dieser am äußeren Rand des Longierkreises rund läuft, wird er mit "Fein" bestätigt.

Beschäftigt sich der Hund während des Laufens mit Dingen, die ihn ablenken ( z. B. Schnuppern nach Gerüchen auf dem Boden, Kontaktaufnahme mit anderen Hunden) ruckt man leicht an der Leine um seine Aufmerksamkeit zu erregen und motiviert ihn mit einem "Lauf".



Die Schleppleine bleibt stets locker auf der Handfläche des Hundehalters und gleitet zwischen den Fingern. Das hintere Ende der Leine bleibt auf dem Boden hängen.

Beendet wird die Übung durch ein Stopp; der Hundehalter geht zum Hund, tauscht Leine und Schleppleine gegeneinander aus und lobt den Hund ausgiebig durch Streicheln an der Brust.

Die fortgeschrittenen Longierer legen später die Schleppleine beiseite und dirigieren den Hund nur noch durch ihre Körperhaltung und kurze Kommandos in die gewünschte Richtung.

Das Endziel ist das freie Longieren ohne Markierung des Kreises.

Unser erstes Eintauchen in die Welt des Longierens hat uns sehr gut gefallen. Trotz Kälte und Nässe sind die vier Stunden schnell verflogen und wir haben zahlreiche Impulse erhalten, die sich auf unserem Hundeplatz vertiefen lassen.

Nun heißt es Bücher wälzen, Videos über das Longieren anschauen und nach weiteren Fortbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich suchen, damit wir im kommenden Sommer das Longieren auch auf unserem Hundeplatz verwirklichen können.

Ute Hellwich, Oktober 2010